Bitter Smile


 
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 Bitter Smile - Story

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Christopher Daylen

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Skorpion
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 18 Jan 2012, 22:12

Christopher bedankte sich für das Kommentar von Nemis.
"Natürlich kann ich ihn spielen", meinte er und grinste als sie anfing zu lachen. Was war denn daran so komisch? Er wusste es wirklich nicht, doch wollte auch nicht nachfragen.
"Wollt ihr was bestimmtes hören?" Mit diesem Satz ging er zum Tisch und krammte dort nach einer kleinen Box mit seinem Gehörschutz während er dachte, dass es vielleicht doch mal ganz nützlich war aufzuräumen. Er hasst einfach dieses Gefühl in den Ohren nachdem er ohne den Schutz gespielt hatte. In Discotheken oder auch in der Bar war das nicht so schlimm für ihn. Danach ging er zum Schlagzeug und setzte sich, griff hintersich und holte seine Sticks hervor.
"Wenn es euch nichts ausmacht spiel ich was von Slipknot." Seiner Meinung nach waren die Drum-Stücker von der Band recht anspruchsvoll aber auch nicht so eintönig wie bei anderen. Bevor Christopher anfing zu spielen guckte er nochmals die zwei jungen Frauen an, während er aussortirte welches Lied er jetzt genau spielen sollte. Nach ein paar Augenblicken hatte er seine Wahl getroffen und fing an Eyeless zu spielen.
Er hatte die seltsame Angewohnheit, wenn er ein Lied wirklich gut auswendig spielen konnte, Im Kopf einen vollig unpassenden Tackt dazu zu denken. Nachdem er zum Ende gekommen war wischte er sich mit dem Handrücken über die Stirn und lächelte zufrieden vor sich hin. Christopher war sehr zufrieden mit seiner Leistung.
"Und wie war ich?" wollte er wissen und legte sein Gehörschutz wieder in die Box, da er der Meinung war nicht nocheinmal spiellen zu müssen. Aber das entschieden ja die anderen.

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Nemis Gray
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Wassermann
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Do 19 Jan 2012, 14:47

Sie hatte dagesessen und zugehört. Zwischendurch hatte sie mal die Augen geschlossen, um sich voll und ganz auf seine Musik zu konzentrieren, an anderen Stellen begutachtete sie ihn. Das Lied klang ganz anders, wenn es nur gedrummt wurde, aber das hatte auch etwas. So richtig beurteilen konnte sie es jedoch nicht, da ihr der Titel zwar etwas sagte, aber sie sich nur noch ganz dunkel an das Lied und die Melodie erinnern konnte.
Als er fertig war und fragte, wie er war, kam ihr nur eine Antwort in den Sinn:"Keine Frage, das war einfach hammer. " Die junge Frau grinste schief und zog eine Augenbraue nach oben.
"Ich hätte dich wirklich gerne in meiner Band, aber....", sie wurde ernst. "Würdest du vorher noch was auf dem Dudelsack spielen? Ich find die Dinger echt interessant.", bat sie anschließend mit einem Grinsen im Gesicht. Diese Vorstellung, dieses Bild, dass sich in ihrem Kopf verankert hatte, musste sie jetzt einfach in Realität sehen.
Vielleicht erschien es etwas unüberlegt, nun auch noch CD ernsthaft einfach in die Band einzuladen. Aber ihr Bauchgefühl befohl es ihr. Immerhin hatte sie ja schon bei ihrer ersten Begegnung, die noch nicht mal so lange her war, gemeint, sie bräuchte solche "schräge Vögel" in ihrer Band. Und bisher hatten sich 2 Dinge glasklar rauskristallisiert: CD war ein extrem Schräger Vogel, mit einem schrägen Instrument, einer schrägen Wohnung, einem schrägen Beruf und einer mehr oder weniger schrägen Art, und noch dazu war er ein begnadeter Drummer. Sie musste ihn in ihrer Band haben!
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Mai Mason

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Löwe
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 25 Jan 2012, 22:18

Als CD anfing zu spielen, erkannte sie das Lied sofort, er war wirklich gut und das wusste er. Als Nemis ihn dann aufforderte auch noch auf seinem Dudelsack etwas vorzuspielen, überkam es Mai einfach, sie bekam einen Lachflash den sie unterdrückte, doch es ging nicht, sie hasste Dudelsäcke und das merkte man ihr auch an. Doch trotzdem war sie sehr neugierig also nickte sie ihm nur zu und wartete darauf, ihre Ohren vergewaltigt zu lassen.

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Christopher Daylen

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Skorpion
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 25 Jan 2012, 22:36

Als Reaktion auf das Lob musste Christopher verlegen grinsen. Er wusste zwar, dass er was drauf hatte doch wenn es andere ihm noch zudem sagten, fand er es sehr schmeichelhaft. Als Nemis sagte, dass sie ihn wirklich gernne in der Band haben mochte hörte er langsam auf zu grinsen. Langsam ging seine Antwort in Richtung "Ja" allerdings noch nicht wirklich. Der größte Grund war wirklich, dass er im Moment eine sichere Arbeit hatte.
"Vielleicht komm ich ja doch in die Band ... wer weiß", gab er als Antwort von sich. Christopher wollte gerade noch etwas hinzufügen als Mai plötzlich anfing zu lachen.
"Was denn?", fragte er ebenfalls leicht lachend aber erwartete keine Antwort von ihr.
"Also gut ich spiel euch was vor", stimmte er dann ein, ging zu ihnen rüber um dann auf das Sofa zu steigen und sein "Baby" runterzuholen. Er legte die Pfeifen über die Schulter und klemmte den Luftsack zwischen seinen Körper und Arm. Danach bließ er schon mal Luft hinein um den notwendigen Druck aufzubauen.
"Aber ihr durft nicht lachen sonst komm ich raus", warnte Christopher vor. In seinen Gedanken ging er schnell das Lied durch und die Griffe, denn es war schon einige Wochen her, dass er gespielt hatte. Das Lied, das dann ertönte war Bärentanz von Saltatio Mortis. Zuerst war es relativ langsam. Zum Schluss wurde es immer schneller. Während er spielte ließ er die beiden nicht aus den Augen. Er wollte unbedingt die erste Reaktion in ihren Gesichtern sehen, denn die war immer die glaubwürdigste und wahrste. Doch gegen Ende schloss er die Augen und bewegte sich ein wenig.
Als er zu ende gespielt hatte guckte er wieder zu ihnen und wartete darauf, dass jemand etwas sagte.

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Nemis Gray
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Wassermann
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Do 26 Jan 2012, 14:55

Nemis biss die Zähne aufeinander, und schmunzelte, als er meinte: "Vielleicht komm ich ja doch in die Band ... wer weiß". Sie machte es zu ihrer Mission ihn dazu zu kriegen, umbedingt mitmachen zu wollen. Das hatte sie sich in den Kopf gesetzt. Normalerweise hasste die Blonde es irgendjemandem hinterherlaufen zu müssen, aber in dieser Situation war es etwas anderes. Sie würde für ihre Bandmitglieder kämpfen.
Als Cd sie noch ermahnte, dass sie nicht lachen dürften, dachte sie sich "Entschuldigung, aber das wird nicht möglich sein."
Und tatsächlich. Sobald er anfing zu spielen wurde ihr Grinsen immer breiter und man sah ihr an, dass sie sich anstrengte, nicht loslachen zu müssen. Aber ebenso konnte man ihr die Faszination und den Spaß aus den Augen ablesen. Als das Lied dann am Ende nochmal richtig schnell wurde, konnte sie sich nicht mehr länger halten und lachte lauthals los. "S-sorry.", brachte sie zwischen ihrem Lachanfall noch hervor. Als das Stück zuende war klatschte sie, immernoch lachend. "Ich bin mir ganz sicher. Das ist der richtige Mann für Bitter Smile!", beschwor sie nochmals gedanklich.
"Wir brauchen dich umbedingt in der Band.", nun klang ihr Lachen schon etwas ab. Und als sie sich wieder ganz gefangen hatte meinte sie: "Wir würden ne Menge Spaß haben, da bin ich mir sicher. Jemanden wie dich einfach in ner Bar Gläser schrubben zu lassen, ist doch ne Verschwendung. Du spielst mit soviel Feuer im Herzen, da kannst du mir nicht erzählen, dass du noch nie über so ne Gelegenheit nachgedacht hättest." Dabei bezog sie sich in erster Linie auf sein Spielen des Schlagzeugs. "Also was sagst du? Oder muss ich dir erst deinen Job madig machen?", fragte sie dann zwinkernd und streckte die Zunge wieder zur Seite hin etwas raus. Irgendwas musste ihn ja noch halten, und da CD nicht wie der typische Großfamilienmensch oder Schmuseprinz wirkte, tippte sie auf seinen Job. Immerhin hatte er das ja auch schon am Anfang sofort gesagt.
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Mai Mason

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Löwe
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Fr 27 Jan 2012, 22:20

Als CD anfing zu dudeln, wurde das Lachen zu einem Grinsen, das Grinsen zu einem Lächeln und schließlich hatte sie nur noch die Mundwinkel leicht angehoben. Ihr wurde erst jetzt bewusst, wie schön dieses Instrument klingen konnte, sie stand auf und tänzelte ein bischen komisch herum, sie machte einen kleinen Schottentanz den sie vor 4 Jahren mal im Sportunterricht gelernt hatte. Als das Lied zu Ende war und der letzte Ton verklang, setzte sie sich wieder auf die Couch. Sie klatschte in die Hände und lächelte CD an, "Ich wusste garnicht dass so ein Sack so gut klingen kann!". Hund, der die ganze Zeit neben dem Sofa lag, hatte dies auch mit seinen wachsamen Augen beobachtet und hechelte freudig.
Als auch Nemis dann seinen Job niedermachte, wusste Mai, dass CD einfach in die Band musste.

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Christopher Daylen

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Skorpion
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Fr 27 Jan 2012, 22:26

Während dem Spielen musste er sich ernsthaft das Lachen verkneifen um sich weiter konzentrieren zu können. Da Getänzel von Mai machte ihm das nicht gerade leichter aber er freute sich, dass seine Musik sie zum tanzen aufforderte. Mit der Hand auf seiner Brust verbeugte er sich vor den beiden.
"Heee ... ich weiß, dass mein Job jetzt nicht gerade der beste ist. Und um ehrlich zu sein, ich habe wirklich schon mal an ein Leben in einer Band nachgedacht. Aber das waren nur Fantasien", sagte Christopher wahrheitsgemäß. Was sollte er jetzt machen? Wenn er "Nein" sagen würde, würde sein Leben in dem langweiligen Trot weiter gehen wie bisher. Wenn er "Ja" sagen würde, was wäre dann? Mehr Aufregung im Leben schadet nie aber er wollte dann aber, dass es mit der Band wirklich klappte und sie Erfolge hatten.
"Muss ich mich sofort entscheiden? Können wir es so machen, dass ich es euch ...", Christopher machte eine Pause zum überlegen. "... ich sag es euch dann morgen ob ich mitmache oder nicht."

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Nemis Gray
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Fr 27 Jan 2012, 22:46

Nemis sah ihn erwartungsvoll an und wurde für einen Augenblick ernst, dann stimmte sich ihr Gesicht nachdenklich und schließlich antwortete sie mit einem Lächeln: "Ok, abgemacht. Sag mir morgen bescheid. Ich bin den ganzen Tag über am großen Platz bei der Kirche anzutreffen, wenn ich nicht gerade ne kleine Pause vom musizieren mache."
Sie verstand es, dass er nochmal ne Nacht drüber schlafen wollte, auch wenn sie das nicht brauchte. Ihr Entschluss stand fest. Dennoch war es ihm gegönnt. Nachdem alles geklärt war, verabschiedete sie sich von den beiden. "Also dann, machts gut. Mai, ich freue mich. Vielleicht können wir uns morgen treffen und schonmal musikalisch etwas zusammen rumtesten? Komm dann einfach vorbei.", sagte sie am Ausgang stehend. Von Hund verabschiedete sie sich auch mit einem kurzen "Flauscher" hinterm Ohr.
"Und du CD, bis morgen. Ich bin mir sicher, dass du dich für die Band entscheidest. Die Neugier wird keimen." Letzteres sagte sie wieder humorvoll übrtrieben, ehe sie durch die Tür nach draußen verschwand. Dieses Mal wollte sie nicht mit dem Auto fahren, sondern sich noch etwas in der Gegend hier umsehen. Den Weg zurück würde sie schon finden. Und be ihrer geübten Kodition machte ihr der etwas längere Fußmarsch auch nichts aus. Vielleicht fand sie ja noch einen besseren Platz zum spielen? Wer wusste das schon. Mittlerweile war es ca 18 Uhr, aber da es gerade Frühling in Hovan war, stand die Sonne noch am Himmel. Bis es dunkel wurde, würde sie ihr Auto erreicht haben.
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Mai Mason

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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Sa 28 Jan 2012, 22:31

Als Nemis sich verabschiedete wank Mai ihr noch schnell zu. dann schaute sie auf ihr Handy, Schon 18Uhr?! Du, ich muss los. Wir sehen uns dann morgen! Tschüss und mit einer Handbewegung öffnete sie auch schon die Tür und war mit Hund verschwunden. Sie musste morgen eh noch durch die ganze Stadt, ein paar Wohnungen ansehen, da kam sie am Kirchsplatz öfters vorbei. Sie machte einen kleinen Umweg durch den Park mit Hund auf dem Heimweg, damit er nochmal Auslauf bekommt. Dann war sie auch schon zu Hause, es war zwar erst 18:39 Uhr aber sie war jetzt schon müde und legte sich etwas hin.

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Christopher Daylen

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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Sa 28 Jan 2012, 23:49

Christopher verabschiedete sich von den beiden, nachdem er Nemis versprochen hatte morgen auf jeden Fall aufzutauchen. In zwei Stunden musste er wieder in die Bar und seine Schicht antreten. Bis dahin war noch genügend Zeit um sich etwas zu essen zu machen. Er dachte überhaupt nicht mehr an die Band. So war es auch besser, irgendwann würde er sich spontan entscheiden. So hatte er es oft gemacht und diese Entscheidungen waren immer die besten bisher gewesen.
Um 20 Uhr fuhr er in die Bar und arbeitete dort bis spät in die Nacht hinein. Erst am nächsten Morgen kam Christopher völlig erschöpft in seine Wohnung und legte sich sofort ins Bett.

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Nemis Gray
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 01 Feb 2012, 14:37

ZEITSPRUNG!

Am nächsten Tag wachte Nemis in ihrem Schlafsack im Auto auf. Sie hatte den Sitz nach hinten geklappt und sich breit gemacht. Was Schlafplätze anging, war sie absolut unkompliziert. Zu Not schlief sie auch auf dem blanken Boden.
Ca. um 8 Uhr gähnte sie, richtete sich auf und räkelte sich. Dann nahm sie ihre Zahnbürste und machte sich auf dem Parkplatz in Richtung eines kleinen Waldes erst einmal frisch, indem sie sich die Zähne putzte und die Haare kämmte. Ein Kanister mit frischem Wasser sorgte dafür, dass sie immer welches zur Hand hatte. Dann schaute sie sich kurz um, ob jemand in der Nähe war, und zog sich dann mal eben im Auto um. Darin war sie schon geübt.
Natürlich hätte sie sich auch ein Hotelzimmer nehmen können. Aber so machte es ihr auch nichts aus, also konnte sie sich das auch sparen. Etwas später schaute sie dann auf dem Weg zum großen Platz noch bei einer Bäckerei vorbei und frühstückte ein Brötchen, ehe sie dort ankam und sich auch gleich wieder daran machte, mit ihrer Gitarre zu musizieren und den Platz voll mit Melodie zu erfüllen.
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Mai Mason

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Löwe
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 08 Feb 2012, 14:23

Mais Wecker klingelte worauf die Blonde sich einmal im Bett umdrehte und das Kissen auf ihre Ohren presste. Doch als dieser nach seinem kurzzeitigem Verstummen erneut anfing wie wild zu piepsen schob Mai eine Hand Richtung Tischchen, als sie ihn ergriff, holte sie aus und warf ihn auf den Boden worauf die Nervensäge auch schon verstummte. Dann quälte sie sich gegen ihren Willen aus dem Bett und schlurfte in die Küche, wo Hund, der schon früher wach war, brav auf sein Futter wartete. Als dieser dann seine Schüssel neu aufgefüllt bekam, schob er sofort seine Schnauze ins Essen und schmatzte genüsslich. Die kleine Blondine machte sich ein Brötchen von gestern und eine Tasse Kaffee und setzte sich wieder zurück in ihr Bett. Ihr Zimmer war dunkel, denn ihr Rolladen war kaputt und hing deswegen schlaff herunter, doch das störte sie nicht weiter. Sie schaltete den Mini-Fernseher an und schaute eine Runde Nachrichten. Bis sie los musste und sich mit dem Markler traf, waren es noch 2 Stunden hin. Da war genug Zeit für einen ruhigen Morgen.
Als es dann 10 Uhr war und sie wieder putzmunter und frisch war, klingelte es auch schon. Sie zog sich eine braune schicke Lederjacke über das schwarze Top und stolzierte in ihrer Designerjeans und den roten Pumps, diesmal ohne Hund, aus dem Haus.

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Yoshie (Leon)

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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Di 01 Mai 2012, 18:26

Entschuldigung...?? Wo finde ich denn...
Yoshie spielte den Retter in der Not und half jedem Kunden so klein sein Problem auch sein mochte. Während andere noch schliefen oder gerade einen Kaffe tranken war er schon wieder hellwach. Für den heutigen Tag hatte er die Morgend-schicht erwischt. Das hieß er würde heute Nachmittag und Abend frei haben. Die Vorfreude darauf versüßte ihm schon in diesen frühen Morgenstunden die Laune und wäre die Sonne nicht aufgegangen so hätte man trotzdem getrost auf elektrisches Licht verzichten können, so sehr strahlte Yoshie... Oder so malte er es sich in seiner Fantasie in etwa aus. Gut gelaunt kümmerte er sich um die Kunden die noch halb verschlafen auf dem Weg in den Tag oder aber völlig übermüdet nach einer durchzechten Nacht auf dem Weg in ihr Bett noch ein paar Dinge einkaufen kamen. Einige bekannte Gesichter waren dabei und Yoshie ließ sich auf den netten Small-talk ein... Wäre ja schließlich unhöflich die Leute abzuweisen... Schließlich finanzieren die meinen Gehalt
Hatte er Zeit sah er durch das große Schaufenster nach draußen. Der Supermarkt war in der haupteinkaufsstraße für Fußgänger gelegen, was wohl auch das Erfolgsrezept war. Die Menschen tauten scheinbar gerade erst wieder auf... Nur zögerlich und schleichend füllte sich die breite Fußgängerstraße...
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Joaquín Ortega
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Schütze
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Di 01 Mai 2012, 18:28

Quino war Spazieren gegangen. Manchmal fühlte sich sein Kopf so voll an und das vor allem am Morgen.
Die frische Luft verschaffte ihm Klarheit.
An diesem Tag hatte er endlich mal frei. Seine Arbeit ging ihm von jeher auf die Nerven. Umso mehr genoss er die freien Stunden, die er hatte.
Quino ging den großen Platz in der Stadt entlang.
Er hörte Jemanden singen... Die Stimme war gut, sehr gut sogar, fand er. Aber die Gitarre, nein, das konnte nicht sein. Wie konnte Jemand einer Gitarre nur so etwas antun?
Er lauschte seinen Ohren und folgte dem Gehörten.
Ein blonde junge Frau spielte Gitarre. Eine Straßenmuskerin. Quino wollte auch gerne ein Straßenmusiker sein, aber damit würde er nie genug Geld verdienen.
Er beobachtete die Frau und runzelte die Stirn dabei. Leider konnte er seinen Mund nicht halten, das kann er nie. Er ist halt eine ehrliche Person.
"Ich bitte dich!", sagte er. "Hör auf zu spielen." Quino verschrenkte die Arme vor der Brust. "Du bist wirklich eine Schande für deine schöne Gitarre."

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Nemis Gray
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Di 01 Mai 2012, 18:30

Nemis sang ihr Lied und ahnte nichts, als dort plötzlich dieser Mann stand, mit verschränkten Armen und sie dazu aufforderte aufzuhören zu spielen, da sie eine Schande für ihre schöne Gitarre sei. Sie brach das Lied ab und sah den jungen Mann ganz direkt und leicht skeptisch an. Soetwas hatte sie auch noch nie erlebt. Es war ja schon selten, dass jemand mal ganz direkt hersah, oder sich näher um ihre Musik kümmerte, aber dass sie dann auch noch so angesprochen wurde...
Sie zog eine Augenbraue hoch. Dieser Kerl war echt seltsam, aber wenn er ihr schon so eine Weisheit ins Gesicht schlagen musste, dann würde das schon einen Grund haben.
"Machs besser.", forderte das blonde Mädchen dann mit einem herausfordernden Grinsen und drückte ihm die Gitarre in die Hand. Es gab nur 2 Möglichkeiten: Entweder er würde sich jetzt blamieren, und die Sache wäre erledigt, oder er würde einen besseren Auftritt hinlegen, und sie hätte Bekanntschaft mit einem guten Musiker gemacht, den sie vielleicht für ihre Band gebrauchen könnte. Naja es gab auch noch eine dritte Möglichkeit, nämlich dass er nun mit der Gitarre weglief und für immer verschwand. Aber davon ging sie mal nicht aus. Und wenn doch, würde sie ihm nachlaufen. In der Schule war sie im Sprint immer die schnellste gewesen, und hatte sogar die Jungs gnadenlos abgezogen. Umso ungewöhnlicher, da man ihr dieses verborgene Talent gar nicht ansah und vielleicht nichtmal zutrauen würde. Dennoch, sie wusste es und sonst wer musste es ja nicht wissen.
Nachdem sie ihm die Gitarre in die Hand gedrückt hatte, funkelte sie ihn nun fordernd an. "Na dann zeig mal, was du drauf hast.", schoss es ihr im Gedanken durch den Kopf.
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 02 Mai 2012, 15:54

Nach einer ganzen Reihe Miesen mit dem Markler, stapfte Mai auch schon wieder nach Hause, sie nahm einen kleinen Umweg durch die Einkaufsstraße um die Schaufenstern anzusehen. Es war schade, dass sie sich das ganze bald nicht mehr leisten könne, obwohl sie jetzt schon fleißig Geld hortete. Dann kam sie am Supermarkt vorbei, der sich langsam aber sicher immer weiter mit Menschen füllte. Ihr fiel ein, dass sie kaum mehr etwas zu Essen im Haus hatte und beschloss einen kleinen Abstecher dorthin zu machen. Die Regale waren sauber eingeräumt und noch nichts war ausverkauft, da fand Mai ihre Lieblingsbrötchen und den Saft, den sie so lange nicht mehr getrunken hatte weil er ausverkauft war auch sehr schnell. Nur eine Sache fand sie nicht, Hundekausticks. Sowas gabs hier eigentlich immer worauf es sie etwas verwunderte, sie heute nicht zu treffen. Also beschloss sie sich an einen der Mitarbeiter zu wenden, sie tippte einen freundlich aussehenden Mitarbeiter auf die Schulter um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen und ihre Frage stellen zu können. Als dieser zu ihr sah, war sie hoffentlich gerettet nach einer endlosen Suche, "Entschuldigen sie, Mr Yokimoto...." das las sie an seinem Namensschildchen ab, "können sie mir sagen wo Kausticks für Hunde sind?" und schon war ihre Frage beendet und sie lächelte den jungen Mann vor sich freundlich an.

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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 02 Mai 2012, 15:56

Das ließ sich Quino nicht zweimal sagen.
Er entzog ihr die Gitarre und fing sofort an "Recuerdos de la Alhambra" zuspielen, ohne nachzudenken.
Quino  schloss seine Augen. Er sog die Töne in sich ein, alles was um ihn herum war hatte er mit einem Mal vergessen. Das Mädchen, die Straße, das Leben, die Probleme. Ein schiefes Lächeln lag irgendwann auf seinen Lippen, seine Augenbrauen waren zusammengeschoben. Nach drei Minuten hörte er auf zuspielen. Ganz langsam öffnete er seine Augen. Wo war er noch gleich? Achja, der große Platz. Er richtete seinen Blick auf die Blonde und schaute spöttisch. Er reichte ihr die Gitarre, steckte seine Hände in die Hosentaschen und ging davon.

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Zuletzt von Joaquín Ortega am Mi 25 Mai 2016, 20:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 02 Mai 2012, 16:07

Die Melodie klang wunderschön und Nemis hatte das Geühl, dass einige Passanten sich nach den wundersamen Klängen umsahen. Auch war sie fasziniert von seiner geistigen Abwesenheit, als wäre ihm alles drumherum egal. Die blonde staunte nicht schlecht über diese spontane Einlage, und als das Lied vorbei war, läuteten eigentlich die Alarmglocken in ihrem Kopf, die ihr befohlen, diesen Kerl irgendwie von ihrer Band zu überzeugen. Aber ihr Stolz ließ es nicht zu. Dieser Typ mit seinem spöttischen Blick. Er scheute sich nicht einer völlig Fremden die Meinung zu geigen und dann einen erstklassigen Auftritt hinzulegen, der ihr "Rumgeklimper" sowas von in den Schatten stellte. Nemis hatte zwar nie behauptet, wirklich Gitarre spielen zu können, aber dennoch.
Einerseits fasziniert, andererseits herausgefordert überkam sie für einen winzigen Moment, indem er die Hände in die Hosentaschen steckte und fortging ein Gefühl von Machtlosigkeit.
Sollte das etwa schon das Ende sein? Durfte man so ein Genie einfach ziehen lassen? Sich an die Gitarre krallend beantwortete sie etwas perplex die selbstgestellte Frage mit "Ja. Dieses Mal schon."
Sie sah ihm noch hinterher. Wenn er noch einen Moment geblieben wäre, dann hätte sie ihm vielleicht gesagt, wie unfassbar gut es gewesen war. Oder sie hätte ihn nach seinem Namen gefragt. Aber irgendwas hatte dieser Typ an sich, was sie sich querstellen ließ. Es war wie ein Reflex, der um alles in der Welt verhinderte, Schwäche zu zeigen oder ihm auch nur einen Schritt nachzugehen.
"Man sieht sich immer Zweimal.", dachte sie sich und setzte für ein neues Lied an, als sie sich wieder gefangen hatte.
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Christopher Daylen

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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 02 Mai 2012, 17:28

Christopher wachte ausgesprochen früh für ihn auf. Es war gerade mal 10 Uhr. Dabei war er erst um halb fünf heute morgen heim gekommen. Er zog die Decke über den Kopf in der Hoffnung wieder einschlafen zu können. Aber es funktionierte leider nicht. Trotzdem blieb er noch lange liegen.
Langsam stand er dann auf, zog sich an und ging in die Küche. Dort guckte Christopher im Kühlschrank nach etwas essbarem. Leider war dieser bis auf eine Packung Milch vollkommen leer. Er musste heute noch dringend einkaufen gehen. Was konnte man mit Milch anstellen? Er riss eine Schranktür auf und zu seinem Glück stand dort noch eine Packung Müsil rum. Auch wenn er nicht so gern Müsli aß, was sollte er sonst machen? Naja dann halt Müsli dachte er mit einem Seufzer und aß es. Danach räumte er sein Geschir weg. Für ein paar Minuten verschwand Christopher im Bad um sich zuerst unter die Dusche zu stellen und anschließend seine Haare nach hinten zu gelen.
Als er dann fertig war ging er aus seiner Wohnung und zu seinem Auto um ein Geschäft aufzusuchen, in dem er sich dann seine Lebensmittel kaufen konnte. Als er einen Parkplatz gefunden hatte lief er durch die Haupteinkaufsstraße. Christopher hatte einen schwarzen Kapuzenpuli mit schwarzer Bondage - Hose an, die in seinen 20-Loch Ranger steckte. Er ging in ein Geschäft und zur Gemüseabteilung. Dort füllte er seinen Wagen etwas. Danach zu den Tiefkühlsachen und einen Abstehcer zu den Süßigkeiten. Bevor er zur Kasse ging holte er sich noch schnell eine Flasche Bier.

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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 02 Mai 2012, 23:26

Quino ging wieder nach Hause. Ihm war die Meinung der Blonden total egal. Ob sie sauer oder amüsiert war, ihn interessierte es nicht. Er hatte sich so gut gefühlt mit der Gitarre in der Hand, dies bescherte ihn die Lust nach hause zu gehen und auf seiner Eigenen weiter zu spielen.
Er schloss die Tür des Reihenhauses auf und ging in den Keller, den er bezog. Er nahm seine Gitarre vom Ständer und setzte sich auf die Matratze.
Quino begann eine Melodie zu erfinden. Er extrahierte seine Gefühle in die Töne und ließ sich einfach gleiten.
Und schon wieder vergaß er alles. Er liebte dieses Gefühl, einfach weg von allem zu sein. Diese Flucht vor der Realität war wie eine Droge für ihn, von der er nie genug bekam.

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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 02 Mai 2012, 23:28

Ja, bitte?? Er wandte sich nach der fragenden Stimme um und kaum hatten er und die Kundin Blickkontakt, schon stellte sie ihre Frage. Das Lächeln der jungen Dame machte sie sehr sympathisch, doch deswegen war sie nicht hier. Yoshie hielt sich also nicht lange damit auf. Vielleicht hat sie es eilig...? Die finden sie am Anfang von Gang zwei. er machte auch sogleich einen Schritt in diese Richtung, da er nicht davon ausging, dass sich jeder in dem laden gleich zurechtfand. Er lächelte freundlich während er der jungen Dame anbot ihm zu folgen. Zeitgleich zu einem kleinen Slalom durch die Gänge, vorbei an diversen Produkten die er sich wohl niemals zulegen würde, kam ihm die Frage... Was für einen Hund haben sie denn, wenn ich fragen darf?? Er hatte seinen Kopf leicht zu ihr gedreht, aus Höflichkeit. Man sah einander an wenn man miteinander sprach.
Der Laden führte zwar verschiedene Sorten an Kausticks, jedoch nicht für verschiedene Rassen. Er stellte die Frage wohl aus reiner Neugierde... Oder war es ebenfalls Höflichkeit?? Er wusste es selbst nicht genau. In Gedanken malte er sich bereits aus was für einen Hund sie wohl hatte. [i]Einen Chiuaua... oder einen Dackel... Vielleicht einen Zwergspitz??
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Mai Mason

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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Mi 02 Mai 2012, 23:30

Als der junge Verkäufer sie zu den Regalen der Haustierartikel führte, bekam Mai schon einen Eindruck von ihm, er wirkte sehr nett und höflich auf sie. Sie schaute sich im Regal um und entdeckte auch schon 2 Sorten der Sticks. Dann erhob sie sich bischen, das sie aber auch nicht größer als den Verkäufer machte und erklärte ihm, was für einen Hund sie habe, "Ich habe einen etwas zu groß geratenen Pitbull". Sie schaute ihm in die schönen blauen Augen, das hatte er wohl eher nicht bei einer so süßen zierlichen Blondine wie ihr gedacht. Dann entschied sie sich, die preisgünstigerere Variante zu nehmen, außerdem war diese mit Huhngeschmack, auf das Hund am meisten stand. Doch anstatt rüber zur Kasse zu gehen, lächelte sie den Verkäufer an, "Haben sie auch einen Hund?" eine bessere Frage fiel ihr nicht ein.

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Nemis Gray
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Wassermann
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Do 03 Mai 2012, 10:26

Ein par Leute warfen Geld in den Gitarrenkoffer, auch wenn das meiste nur Münzbeträge waren.
Straßenmusik war etwas faszinierendes. Jedes Mal wenn sie dort stand und sand, musste sie an etwas denken, dass sie mal gelesen hatte.
Joshua Bell "gab in Zusammenarbeit mit der Washington Post ein `experimentales` Sonderkonzert: als Straßenmusiker, unerkannt, in Jeans, T-Shirt und Baseball-Kappe, in der Metrostation eines sehr belebten Büroviertels, unweit seines Appartments, mit versteckter Kamera gefilmt und beobachtet von den Mitarbeitern der Washington Post", wie es in dem Artikel hieß. Er spielte 43 Minten mit seiner 4Mio-Stradivari, wobei über 1000 Passanten vorbei gekommen sein sollen. Am Ende beliefen sich seine Einnahmen auf $32,17. Normalerweise soll er $1000 pro Minute verdienen. Interessanterweise blieben nur wenige Personen kurz stehen, und es bildete sich ein kleines Grüppchen. 1 Person von 1097 erkannte ihn.
"Dem gegenüber stehen die ausverkauften Konzert-Hallen, die der Musiker sonst fällt, bei einem Preis von $100 pro Karte für einen Platz.", heißt es weiter.
Das Fazit des Experimentes war: Der Kontext und die Erwartungshaltung sind entscheidend.
Während sie mal wieder über jenes Experiment und Joshia Bell nachdachte, stellte sie sich wieder vor, wie sie im Golden Silv vor vollem Publikum auftreten würde, und zusammen mit ihrer Band begeisterte. Aber der Tagtraum war nun um ein kleines Detail verändert. Ihre Bandmitglieder waren keine unerkennbaren Schatten mehr, sondern Mai stand mit ihr auf der Bühne und während des Songs grinsten sich beide kurz an.

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Yoshie (Leon)

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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Do 03 Mai 2012, 10:33

Pitbull?! Also damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet... Tagein Tagaus besuchten den Laden so viele Menschen die sich hervorragend in irgendwelche Klischees pressen ließen. Alte Damen die sich übers Stricken unterhielten, alte Herren mit Kriegsgeschichten, Kleinganoven die sich vor ihren "coolen" Freunden profilieren mussten indem sie zwei Snickers klauten. Das war Alles fast schon zu viel des Guten. Noch bevor die meisten Kunden ein Wort mit ihm gewechselt hatten konnte er sich ein ungefähres Bild über die Person machen und so hatte er das auch bei Mai gedacht... Kleine niedliche Mädchen -> Kleine niedliche Hunde. Das sie so gar nicht in dieses Bild passte interessierte ihn nun doch sehr.
Nein, leider nicht. Ich bin leider zu wenig zuhause um mich um einen Hund oder generell um ein Haustier zu kümmern. Neugierig musterte er die Blonde. Ein Pitbull also... Er stellte sich das Bild vor, welches die beiden abgeben mussten. Sicher wagte sich kein Idiot von Macho an das Mädchen heran, denn Hunde besaßen einen sechsten Sinn hieß es... Wer keine guten Absichten hegte der näherte sich besser nicht.
Kann ich dir sonst noch irgendwie behilflich sein?? Verspielt legte er den Kopf leicht schräg und lächelte die Blonde vor sich noch immer an.
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Mai Mason

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Löwe
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BeitragThema: Re: Bitter Smile - Story   Do 03 Mai 2012, 10:35

Mai sah es dem jungen Verkäufer an, dass er überrascht über ihre Hundeauswahl war. Aber das waren auch noch viele andere gewesen, als sie z.B. damals im Studium an einem Talenteabend unter dem Jahrgang mit ihrer neuen Rockerhose und der Kurzfrisur auftrat. Sie hielt die E-Gitarre einer Freundin die kurz auf die Toilette musste und wurde sofort in dieser Klischee eingestuft. Doch als sie dann ein Stück von Beethoven auf einem Flügel vorspielte waren die Menschen auch sehr darüber verwundert.
Mai suchte um sich herum als der Verkäufer sie fragte ob sie noch seine Hilfe brauchte, sie wollte noch nicht heim, sie wollte noch mit dem Verkäufer plaudern der zusätzlich auch noch seinen Kopf leicht kippte und sie so süß anlächelte. Dann viel ihr ein, dass sie außer dem Saft und normalem Wasser nichts zu trinken hatte. "Könnten sie mir vielleicht einmal zeigen wo die alkoholischen Getränke stehen?" sie hatte zwar nichts zu feiern doch bei Sachen Alkohol war sie vorsichtig und sehr wählerisch, seit dem sie das letzte mal eine Alkoholvergiftung erlitt. Das sollte erstmal ein bischen Zeit schippen, ehe sie wieder los musste.

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